Bürgerbus
Twisteden

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Über den Verein

Mitglieder

Fahrgäste

Aktionen

Anekdoten

Über den Verein

Der Bürgerbus Verein Twisteden wurde im Jahr 1995 gegründet, nachdem die NIAG den öffentlichen Personennahverkehr zwischen Twisteden und Kevelaer wegen Unrentabilität einstellte.

Ca. 20 Bürger aus Twisteden gründeten daraufhin den Bürgerbus Verein. Nach etlichen Vorbereitungen begann am 2. Mai 1996 mit der ersten Fahrt um 14.40 Uhr die mehr als erfolgreiche Zeit unseres Vereins.

In den 25 Jahren sind unsere Fahrerinnen und Fahrer ungefähr 1.500.000 km an über 7100 Tagen gefahren und haben ca. 730.000 Fahrgäste befördert. Im Jahre 2016 waren wir 20 Jahre unterwegs und fanden das einen Grund zu feiern.

Nun fahren wir im 25. Jahr immer noch dieselbe Strecke von Twisteden zum Bahnhof Kevelaer, in ein Wohngebiet nach Kevelaer Nord und zurück nach Twisteden. Jede Fahrt ist ungefähr 20 Kilometer lang und wird immer von montags – freitags von 6.23 Uhr bis 19.28 Uhr stündlich gefahren, das sind täglich 14 Touren. Außerdem fahren wir samstags von 9.28 Uhr bis 13.28 Uhr.

Mitglieder

TABLET SPEZIFISCHER ABSCHNITT

Unsere aktuell 38 Fahrerinnen und Fahrer fahren regelmäßig ihre Touren in der Woche oder springen ein, wenn der eine oder andere durch Krankheit, Urlaub oder anderen Gründen ausfällt.

Unsere aktuell 38 Fahrerinnen und Fahrer fahren regelmäßig ihre Touren in der Woche oder springen ein, wenn der eine oder andere durch Krankheit, Urlaub oder anderen Gründen ausfällt.

Nur in Corona Zeiten mussten wir während des Lockdowns die Bürgerbusfahrten ruhen lassen.
Alle fahren ehrenamtlich, der eine jede Woche, der andere vielleicht ein paar Stunden im Monat.  Aber wir alle machen zusammen den Bürgerbus Verein Twisteden aus.

Dazu kommen noch die Mitglieder, die sich um die Wagenpflege, die Reparaturen am Bus, den Fahrereinsatz, die Kasse, die Statistik und die, die sich um Freud und Leid unserer Mitglieder kümmern.

Wir alle machen unsere Aufgabe gerne und sind überzeugt von der guten Sache.
Wir haben nicht nur Rentnerinnen und Rentner in unseren Reihen, sondern auch jüngere Fahrerinnen und Fahrer, männliche und weibliche gleichermaßen.
Wir sind stolz darauf, dass unsere Fahrerinnen und Fahrer uns viele Jahre die Treue gehalten haben!

Fahrerliste

Peter Brünken –  Anton Cox –  Marion Diebels –  Klaus Fahrenholz – Josef Fangmann – Walter Fegers – Lidia Maria Feinbier – Reinhard Felger – Franz Peter Görtz – Peter Hilgers – Heinrich Jansen – Harald Franz Jovic – Hermann- Josef Kaenders – Reinhard Kascher – Angelika Kobsch – Josef Kobsch – Annegret Kulcke  – Jürgen Kulcke – Monika Maas – Hansjörg Middeldorf – Doris Mierzwa – Angela Mülders – Gottfried Mülders – Maximilian Purrucker – Volker Raimondi – Beate Richard-Kniza – Wolfgang Röhr – Paul Schaffers – Rita Schaffers – Willi Schax – Gertrud Schmitz – Hans-Jürgen Schmitz – Klaus Schmitz – Rudolf Sterzing – Liesel Stevens – Christiane Strötges – Rolf van Diffelen – Thomas Walkowiak – Klaus Witte – Marianne Wolf – Joa Ziehm

    Außerdem gehören noch weitere Mitglieder dazu , die den Verein unterstützen oder als ehemalige Fahrerinnen und Fahrer dem Verein immer noch verbunden sind.

Für mehr Infos klicken!

Fahrgäste

Unsere Fahrgäste sind Bürgerinnen und Bürger jeglichen Alters aus Twisteden, die in die Stadt zum Einkaufen, zu Behördengängen, zum Arzt fahren oder ab Bahnhof mit dem Zug weiterreisen.

In den Morgenstunden fahren auch Schülerinnen und Schüler mit uns zum Bahnhof, um von dort mit der Bahn in umliegende Schulorte zu fahren.

Außerdem fahren viele ältere und behinderte Menschen aus dem Wohngebiet Kevelaer Nord mit uns in die Innenstadt, die dankbar das Angebot des Bürgerbusses annehmen.

Aktionen

Der Verein bietet seinen Fahrerinnen und Fahrern aber auch gesellschaftliche Highlights: 
So findet im Sommer entweder ein Familienfest, ein Grillfest oder alle zwei Jahre eine zweitägige Gemeinschaftsfahrt statt.

Im Dezember ist entweder eine Nikolausfeier im Dorf oder die Vorstandsmitglieder besuchen die Fahrerinnen und Fahrer zu Hause und überreichen ein Geschenk als Dankeschön.

Zusätzlich gibt es Fahrertreffen, an denen entweder ein Austausch unter den Mitgliedern stattfinden kann oder aber Fachleute zu bestimmten Themen referieren (Erste Hilfe, neue Verkehrsregeln u.a.).

Anekdoten

Unsere Fahrerinnen & Fahrer haben schon so einiges erlebt!
Manches davon glaubt man kaum.

Hugo

Nachdem der Bürgerbus  im Jahre 1996 seine ersten Runden gedreht hatte, haben Bürger an der Haltestelle Altenheim einen lebensgroßen Mann aus Beton aufgestellt. Diese Figur sah so echt aus, dass jeder Fahrer zu Anfang zigmal angehalten hat, um den „Fahrgast“ aufzunehmen. Schnell erhielt er den Namen Hugo.

Auch wurde er häufig mit Accessoires bestückt, wie Schal im Winter, Karnevalsmütze oder Deutschlandfahne während Fußballweltmeisterschaften.

Die Figur sah so echt aus, dass sich die eine andere Bewohnerin des gegenüberliegenden Altenheims belästigt fühlte und in einem Fall sogar die Polizei rufen wollte.

Leider wurde die Betonfigur durch Vandalen nach fast 15 Jahren zerstört.

Wir wünschen uns einen neuen Hugo!

Flucht im Schlafanzug

Die Haltestelle Altenheim war auch schon mehrfach Ausgangspunkt einer versuchten Flucht.  
Zum Beispiel:
„Einem Bewohner des Altenheims gefiel es dort nicht so recht und er forderte die Bürgerbusfahrerin auf, ihn zum Bahnhof zu fahren. Die Tatsache, dass er die Reise im Schlafanzug antreten wollte, machte die Fahrerin stutzig.“

Unsicherer Stand

In der Anfangszeit gab es noch rechtliche Unsicherheiten über die Zahl der Personen, die mitfahren durften. 
Eine Aussage war, dass zum Beispiel ein neunter Fahrgast auf keinen Fall im Bus stehen durfte.
Er wurde dann aufgefordert sich zu setzen. 
Fahrer Heinrich forderte dies mit den Worten ein:
„Gnädige Frau setzen Sie sich bitte, ich darf im Bus keinen stehen haben.“

Rausch im Bus

Ein Fahrgast stieg ein, zahlte und legte sich in den Bus und schlief auf den Boden liegend ein. Alle Versuche in aufzuwecken, schlugen fehl.
Fahrerin Karin wusste sich nicht anders zu helfen, als ihn zur Polizeiwache nach Kevelaer zu fahren. Dort trugen ihn dann zwei starke Polizisten in die Ausnüchterungszelle.

Ohne Zähne...

Ein Fahrgast stieg an der Haltestelle ein, die genau vor seiner Haustür lag. Zwei Haltestellen weiter bat er den Fahrer umzukehren, da er seine Zähne vergessen habe und so nicht ins Bühnenhaus wollte.